Die KUMON-Methode

Entstehung der Lernförderung nach Toru Kumon

Die KUMON-Methode findet ihren Ursprung bei dem Begründer Toru Kumon. Toru Kumon - damals selbst Lehrer und Vater zweier Kinder im Grundschulalter – ging von der Annahme aus, dass seine Söhne viel Zeit für weitere Interessen haben würden, solang sie den Stoff der weiterführenden Mathematik mit Leichtigkeit bearbeiten könnten.

Deshalb stellte Toru Kumon auf losen Blättern eigene Rechenaufgaben zusammen, die seinen Kindern Zuhause beim Meistern der höheren Mathematik helfen sollten. Da hierbei stets auch das eigenständige Lernen im Mittelpunkt stand, verband er diese Rechenaufgaben mit einer Selbstlernmethode. Diese sollte es seinen Söhnen erlauben, eigenständig voranzuschreiten.

Das war der Grundstein für die KUMON-Lernmethode. Toru Kumon hatte einen individuellen Ansatz entwickelt, der es jedem Schüler erlaubt, entsprechend seiner eigenen Fertigkeiten zu lernen. 

Mit individueller Nachhilfe zum Selbstlerner

Unabhängig von Alter oder Schuljahr beginnen die Schüler bei KUMON in einem für sie leichten Anfangspunkt. Dieser Anfangspunkt ist den Fertigkeiten des Schülers angemessen und wird in einem eigenen Diagnosetest individuell ermittelt.

Von hier aus entwickeln sich die Schüler in ihrem eigenen Tempo kontinuierlich weiter. Durch die tägliche Bearbeitung der individuell angepassten Arbeitsblätter arbeiten sich die Schüler stetig und Schritt für Schritt an ihr Schulniveau heran. Auf dem Weg zu Schulniveau werden Lücken geschlossen und da sich die Schüler durch das Arbeitsmaterial nicht überfordert fühlen, stellt sich schnell Motivation und Lernfreude ein.

Weil die Selbstlernkomponente ein großes Thema bei KUMON ist, achtet der KUMON- Instructor von Anfang an darauf, dass die Schüler in die Lage versetzt werden, sich eigenständig und eigenverantwortlich weiter zu entwickeln. Somit sind sie dann auch imstande, sich über das aktuelle Schulniveau hinaus zu entwickeln.

Nicht nur lernen, sondern Fähigkeiten entwickeln

Auf diese Weise werden dann einerseits Rücklagen für die Schule geschaffen. Was uns aber viel wichtiger ist: Die Schüler entwickeln zum einen den Mut, etwas auszuprobieren. Zum anderen werden persönliche Kompetenzen wie Ausdauer, Konzentration und Selbstbewusstsein entwickelt und gestärkt. Letztendlich besitzen die Schüler die Fähigkeit, sich von Erklärungen unabhängig zu machen – sie werden zum Selbstlerner. 

Mit der KUMON-Methode können Kinder schon in jungen Jahren ein hohes Maß an fachlichen Fertigkeiten entwickeln, wie auch die Fähigkeit des eigenständigen Lernens. Sie lernen, sich Herausforderungen ohne Zögern zu stellen – sowohl in der Schule als auch darüber hinaus. Alles in allem kommen die Fertigkeiten, die durch das Lernen mit KUMON erworben werden, den Schülern bei der Verwirklichung ihrer Ziele und Träume zugute.